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Einbaukühlschrank oder Standgerät kaufen – eine Entscheidungshilfe

StandkühlschrankWer sich einen neuen Kühlschrank kaufen möchte, steht oft vor der Frage: „Einbaukühlschrank oder doch ein Standgerät?“. Früher gab es in Einbauküchen nur fest eingebaute Kühlschränke, heute bevorzugen besonders junge Leute freistehende Kühlschränke. Die Standgeräte sind mittlerweile auch optisch richtige Schmuckstücke. Egal ob amerikanischer Side-by-Side Kühlschrank, die elegante Edelstahlvariante oder sogar ein poppiges Design im Retro Look – die meisten Modelle müssen sich nicht mehr hinter einer Blende verstecken. Wofür sollte man sich im Zweifelsfall entscheiden? Beide Varianten haben gewisse Vorteile, aber auch Nachteile.

Vorteile von Einbaukühlschränken

Rote KücheEinbaukühlschränke werden nahtlos in die Küchenzeile integriert, dadurch entsteht ein optisch stimmiges Gesamtbild. Während die Einbauvariante früher kleiner war, gibt es bezüglich

  • Größe und
  • Ausstattung

heute keinen Unterschied mehr zu den Standgeräten. Sie können sich theoretisch sogar einen großen amerikanischen Kühlschrank in Ihre Küchenzeile einbauen lassen. Die Geräte haben keine Verkleidung und lassen sich daher wirklich nur als Einbaugerät nutzen. Den Einbau erledigt eine Fachfirma, geschickte Hobby Handwerker können den Kühlschrank aber auch problemlos selbst einbauen.

Der Hauptgrund für den Kauf dürfte ganz sicher die einheitliche Optik in der Küche sein. Vor allem dann, wenn in der Einbauküche bereits ein Element für den Kühlschrank vorhanden ist. Denn entscheidet man sich für ein Standgerät, muss die Küche umgebaut werden, was in der Praxis oft nicht so einfach ist.

Manche Menschen bevorzugen die Einbauvariante auch deswegen, weil sich um einen Standkühlschrank durchaus Dreck ansammeln kann, der je nach Standort nur schwer zu entfernen ist. Nicht zuletzt sparen die Modelle in der Küche Platz und sind daher vor allem für kleine Küchen ideal.

Tipp! Entscheiden Sie sich für einen Einbaukühlschrank, wenn der Platz dafür in Ihrer Küchenzeile ohnehin schon vorgesehen ist.

Einbaukühlschränke haben auch Nachteile

Der entscheidende Nachteil der Einbauvariante ist der höhere Anschaffungspreis und eventuell entstehende Zusatzkosten für den Einbau. Standgeräte sind meistens preiswerter. Ein weiterer Nachteil ist die mangelnde Flexibilität. Während Sie ein Standgerät bei einem Umzug in jede andere Wohnung mitnehmen können, muss für einen Einbaukühlschrank immer die Küchenzeile angepasst werden.

Freistehender Kühlschrank: die Vorteile

Ein freistehender Kühlschrank ist optisch in der Küche heutzutage nicht mehr störend. Während die ersten Geräte in schlichtem Weiß nicht jeden begeisterten, sind Standkühlschränke heutzutage in so vielen schönen Designs erhältlich, dass sich für jede Kücheneinrichtung das passende Gerät finden lässt.

Tipp! Standgeräte sind flexibel, sie können an jedem beliebigen Platz in der Küche aufgestellt werden. Beim Umzug können sie ganz einfach mitgenommen und in der neuen Küche aufgestellt werden. Zudem sind die Geräte preiswerter als die Einbauvariante.

Nachteile von Standgeräten

Manche Menschen mögen Standgeräte nicht so gerne, weil sich je nach Standort rechts und links Dreck ansammeln kann. Damit das Gerät richtig arbeiten kann, ist ein Abstand von 6-9 cm zur Wand und auch zu angrenzenden Geräten empfehlenswert. Zwangsläufig bildet sich so eine kleine Ritze, in der sich mit der Zeit Staub ansammelt.

Dieses Problem können Sie jedoch umgehen, indem Sie die Ritze so breit wählen, dass Sie mit dem Saugrohr Ihres Staubsaugers hineinkommen. Dann ist es auch kein Problem, neben dem Kühlschrank zu putzen. Nicht zuletzt gibt es heutzutage sogar Modelle auf Rollen, die zum Putzen nach vorne gezogen werden können.

Tipp! Wenn Sie in Ihrer Küche genügend Platz haben, entscheiden Sie sich für einen schönen Standkühlschrank!

Art des Kühlschranks Besonderheiten
Einbaukühlschrank passt perfekt zur Kücheneinrichtung
freistehender Kühlschrank können flexibel aufgestellt werden

Vor- und Nachteile vom Kauf des richtigen Geräts

  • auf eigene Bedürfnisse ausgerichtet
  • Zufriedenheit des Kunden ist entscheidend
  • sollte auch zur Küche passen

4 Kommentare und Erfahrungen

  1. E.Kranzusch am 19. Dezember 2016

    Ja, Standkühlschränke sind variabel und beliebt, aber die Hersteller sollten unbedingt ihren Technischen Beschreibungen und Fotos auf die Art der Wärmeabführung hinweisen, weil die Geräte gern in Wandecken oder zwischen andere Schränke geschoben werden. Ein Laie weiß nicht dass Geräte ohne Kühlergitter die Wärme nur über die Seitenwände abführen und deshalb seitlich oder allseitig 8cm Abstand einhalten sollte. Aber Geräte mit altmodischem hinteren Kühlergitter können immer eng zwischen vorhandene Möbel geschoben werden . Die Kühlluft geht unter dem Gerät hindurch und steigt hinten in die Höhe sodass keine Seitenwände freibleiben müssen.
    Um Fehlkäufe zu vermeiden muss man in Text und Foto unbedingt darauf hingewiesen werden.

    Antworten
  2. Henrik am 28. Januar 2017

    Leider fehlt dieses wichtige Detail in allen Verkaufsanzeigen, so dass man beim Onlinekauf die einzelnen Bedienungsanleitungen suchen muss um zu vergleichen. Es gibt auch freistehende Kühlschränke mit dem altmodischen Kühlgitter.

    Antworten
  3. G.M. H. am 24. Mai 2017

    Mir fiel auf, das Standgeräte meist eine bessere Isolierung aufweisen und so auch noch energiesparender sind.
    Wenn man vergleicht, sind heutzutage Einbaugeräte meist Energielabel A++ aber Standgeräte gibt es auch vermehrt mit A+++
    Das Problem der Einbaukühlgeräte ist, das man ob zb. der Schrankbreite und auch Höhe sowie Tiefe eine geringere Auswahl hat.
    Ich würde bei einer neuen Küche nur mehr ein Standgerät wählen.
    Das mit dem Jahresverbrauch ist auch so eine Sache.
    Das sind genauso Laborwerte wie das mit dem Normverbrach beim Auto.
    Da hilft nur ein Energiemessgerät über längere Zeit und da kann schon mal mehr als die Hälfte mehr herauskommen als auf dem Label an kwh / Jahr angeführt ist.
    Hängt halt von Raumtemperatur, Raumfeuchtigkeit, Füllgrad des Kühlgerätes, Öffnungshäufigkeit der Tür sowie Temperatureinstellung an. 1 Grad w2ärmer bringt da schon ein paar Prozent weniger Energie.
    Auch differiert hier die Anzeige mit der Innenraumtemperatur um 2 – 3 Grad.
    Denke für den Tiefkühler sind -20 Grad genug und für den Kühlschrank +4 Grad den da hat es unter +4 und oben noch so 6 bis 7 Grad für weniger empfindliche Lebensmittel.

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    • JENS PETER HORN am 22. Juli 2017

      Genau eine ganz grosse Lüge, da viele neue Kühlschränke keine Kühlgitter mehr haben, ist die wármeabfuhr in der Isolierung untergebracht, Wer etwas nachdenkt müsste sofort meerken, das kann nicht richtig funktionieren. Man hat nun in der >Isolierung ganz heisse Stellen, z.B. direkt an beiden Seiten des Gefrierfaches oder sogar direkt in der Gefrierfachtür.
      Das wird so gemacht, weil die Produktion billiger ist, aber die Energiefeiziensangabe stimmt nicht mehr!
      Die EU weiss es, will aber eineÜberprufung der Bestimmungen erst 2018 in Angriff nehmen.

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